Fahrstrahl Dektektor für heißes Metall
- Zwei Empfindlichkeitsbereiche: 400 °C and 230 °C
- Laserpointer als Ausrichthilfe
- Fernschaltbare Empfindlichkeit
- Selbstüberwachung
Rota-Sonde DC4000-L
Vorteile
- einfache Ausrichtung des Sensors mittels integriertem Laser Pointer
- sichere Erfassung unabhängig von der Lage des Materials
- genaue Erfassung durch seitliche Begrenzung des Sichtwinkels
- zuverlässige Erkennung durch Dampf oder Staub mittels schmalem Abtaststrahl
- optimal auf Walzwerkszwecke angepasstes Fotoelement, unabhängig von Zunder und Wasserdampf
- äußerst geringer, teilweise gänzlich überflüssiger Wartungsbedarf
Anwendungen
Die Rota-Sonde DC4000-L ist ein scannender Heißmetallsensor für den Strangguss und Walzwerks-anwendungen der über zwei Empfindlichkeitsbereiche sowie über zwei Selbstüberwachungsfunktionen verfügt.
Der "hochempfindliche" Bereich ermöglicht die Erfassung von Stahl bereits ab einer Temperatur von 230 °C.
Die Rota-Sonde DC4000-L ist somit für sämtliche Anwendungen zur Heißmetallerkennung in der Stahlindustrie einsetzbar und die Selbstüberwachungsfunktionen optimieren den regelmäßigen Wartungsbedarf.
Anwendungsbeispiele
Die Rota-Sonde DC4000-L ist für sämtliche Erfassungsanwendungen von kalt gewalzten Produkten perfekt geeignet, ebenso wie für die Erfassung von Materialien mit geringer Strahlungsintensität (z.B. Hafnium).
Weiterhin ist sie für Anwendungen geeignet, in denen Prozessänderungen oder die Bearbeitung unterschiedlicher Materialien starke Temperatur- oder Emissivitätsschwankungen des Produktes zur Folge haben...

Sollte die Materialtemperatur während der Planung unklar sein, kann mit der Empfindlichkeitseinstellung der
Rota-Sonde DC 4000-L bis zur Inbetriebnahme gewartet werden.

Eigenschaften
Die Rota-Sonde DC4000-L ist ein scannender Sensor, der auf die Infrarotstrahlung heißer Produkte reagiert.
Der Sensor verfügt über:
- Ein Gerätegehäuse mit Schutztubus, Schutzdeckel über dem Peilfenster und Steckverbinder.
- Eine Kühlplatte mit einstellbarem Montagefuß.
Die spezielle Konstruktion und insbesondere das Aluminium-Druckgussgehäuses, ermöglichen den Einsatz der
Rota-Sonde DC4000-L in der rauen Umgebung der Stahlindustrie (Erschütterungen, Schwingungen, Hitze, Dampf und Staub).
Funktionsweise
1. Scansystem
Das Erfassungsfeld wird mit einem rotierenden Polygonspiegel abgescannt, der die erfasste Infrarotstrahlung des Produktes auf die Fotozelle lenkt.
Das besondere Scanprinzip der Rota-Sonde DC4000-L bietet folgende Vorteile:
- Einfache Ausrichtung und wiederholgenaue Erfassung, unabhängig von der Produktposition, durch das große vertikale Sichtfeld.
- Präzise Erkennung durch das schmale Sichtfeld in Transportrichtung
- Wiederholgenaue Erkennung durch den schmalen Analysestrahl
Diese speziellen Eigenschaften ermöglichen eine präzise und wiederholgenaue Erfassung, unabhängig von Produkttemperatur und -abmessungen und von Abstand und Position des Produkts im Erfassungsbereich
2. Fotozelle
Die Rota-Sonde DC4000-L verfügt über eine spezielle Photozelle, der bestmöglichen Voraussetzung für die Erfassung von Metallen, sogar bei Temperaturen ab 230 °C.
Mechanik
Die Rota-Sonde DC4000-L verfügt über ein geschlossenes Aluminium-Druckgussgehäuse.
Eine abklappbarer Schutztubus mit Spülluftanschluss schützt das Frontglas.
Das Gehäuse ist mit einer Kühlplatte mit integrierter Edelstahl Kühlschlange und einem in zwei Achsen einstellbaren Montagefuß verbunden.
Die Medienanschlüsse sind an der Kühlplatte angebracht und bleiben bei einem Wechsel der Sensoreinheit angeschlossen. Eine Neujustage wird nicht benötigt.

Elektronik
- Empfängerzelle mit verbesserter Empfindlichkeit für niedrige

Temperaturen und bei Wasserdampf. - Zwei fernschaltbare Empfindlichkeitsstufen.
- Laserpointer zur einfachen Ausrichtung.
- Stecker und Buchse jeweils mit Hochtemperatur-Kabel.
- Steckplatine für einfachen Austausch
- Von außen zugängliches Bedienfeld unter einer Abdeckklappe:
- Zwei Empfindlichkeitspotentiometer (je eins pro Bereich).
- TEST Knopf zur Simulation der Produktanwesenheit und um den Laserpointer einzuschalten.
- Dreifarb - LED:
- Grün : Kein Produkt im Erfassungsbereich
- Rot : Produkt vorhanden
- Orange : Empfangssignal gesättigt
- Aus: Alarm
Selbstüberwachung
Zur Optimierung der vorbeugenden Wartung und zur Erhöhung der Zuverlässigkeit bietet die Rota-Sonde DC4000-L die nachstehenden Selbstüberwachungsfunktionen:
- Überhitzung des Gerätes (über 55 °C) - Fehler im Kühlsystem.
- Überwachung des Signals der Fotozelle als Indiz für ein verschmutztes Frontglas oder falsch eingestellte Empfindlichkeit.
- Fehlerhafte Spannungsversorgung oder Motorgeschwindigkeit








